01Grundsteuer: 2026 wieder ein Satz für alle
Für 2025 hatte der Rat zwei Sätze beschlossen, 739 Prozent für Wohngrundstücke und 1.460 Prozent für Nichtwohngrundstücke. Seit 2026 gilt ein einheitlicher Satz von 915 Prozent. Für Wohngrundstücke bedeutet das bei gleichem Messbetrag knapp ein Viertel mehr als 2025, für Gewerbegrundstücke deutlich weniger.
Für gemischt genutzte Häuser mit Laden im Erdgeschoss verschiebt sich damit auch die Aufteilung zwischen Wohn- und Gewerbemietern. Wir prüfen den neuen Bescheid, passen die Vorauszahlungen an und verteilen die Grundsteuer in der Abrechnung richtig.
02Hochwasser an der Ennepe: ein Konzept für den ganzen Fluss
Im Juli 2021 standen in Gevelsberg unter anderem die Teichstraße, die Mühlenstraße, der Schwarze Weg und die Asker Straße unter Wasser, die Feuerwehr rückte bis zum Mittag des 15. Juli 147 Mal aus. Inzwischen arbeiten die Städte an der Ennepe, darunter Gevelsberg, mit dem Ruhrverband an einem gemeinsamen Hochwasserschutzkonzept für den rund 42 Kilometer langen Fluss. Der Kreisausschuss hat der Vereinbarung im Mai 2026 einstimmig zugestimmt. Bauliche Maßnahmen bleiben Sache der einzelnen Städte.
Bis daraus Schutz vor Ort wird, vergeht Zeit. Für Häuser in Flussnähe prüfen wir mit der Eigentümergemeinschaft, ob die Gebäudeversicherung Elementarschäden abdeckt und ob Rückstausicherungen im Keller vorhanden und gewartet sind.
03Nebenkosten: Müll etwas günstiger, Abwasser teurer
Die Abfallgebühren sind 2026 leicht gesunken. Ein 240-Liter-Restmüllbehälter kostet 102 Euro im Jahr statt 105 Euro, ein 1.100-Liter-Behälter 474 Euro statt 480 Euro. Dafür stieg der Preis je Kilogramm Restabfall von 51 auf 54 Cent. Deutlich teurer war 2025 das Schmutzwasser, mit 3,55 Euro je Kubikmeter rund 17 Prozent mehr als im Jahr davor.
Wir prüfen, ob die Behältergrößen zum Haus passen, legen die Gebühren in der Betriebskostenabrechnung sauber auf die Mieter um und setzen die Vorauszahlungen so an, dass es keine Nachzahlung in großer Höhe gibt.