01Mietwohnungen sind knapp, Bauland ist teuer
Wenden zählt rund 7.700 Arbeitsplätze, gut die Hälfte davon in Industrie und Gewerbe, aber nur wenige Mietwohnungen. Nach dem Zensus 2022 war weniger als jede hundertste Wohnung in Mehrfamilienhäusern leer und sofort vermietbar. Die Gemeinde selbst nennt bezahlbare Mietwohnungen ein nur gering vorhandenes Segment und vergibt in Hünsborn ein Grundstück für ein gefördertes Mehrfamilienhaus mit sechs Mietwohnungen, Angebote bis 18. Dezember 2026.
Wohnbauland kostete 2025 im Mittel 142 Euro je Quadratmeter, laut Gutachterausschuss der höchste Wert im Kreis Olpe. Für Vermieter heißt das: Gute Mieter finden sich schnell. Wichtig sind eine saubere Auswahl, ein rechtssicherer Vertrag und eine Miete, die zum Mietspiegel passt.
02Mietspiegel: Wenden mit Abschlag gegenüber Olpe
Seit 1. März 2025 gilt der qualifizierte Mietspiegel des Kreises Olpe, anerkannt von allen sieben Städten und Gemeinden. Für Wenden rechnet er mit einem Ortsabschlag von 12,2 Prozent. Zuschläge gibt es unter anderem für die Lage im Kernort und für gute Wohnlagen.
Die Mieterschutzverordnung NRW gilt im Kreis Olpe nicht, die Kappungsgrenze liegt bei 20 Prozent in drei Jahren. Wir ordnen jede Wohnung im Mietspiegel ein und begründen eine Erhöhung so, dass sie einer Prüfung standhält. Der Mietspiegel ist nach zwei Jahren fortzuschreiben, also voraussichtlich zum Frühjahr 2027.
03Wärmeplan erst in Arbeit
Den kommunalen Wärmeplan erstellt Wenden in den Jahren 2026 und 2027, gesetzliche Frist ist der 30. Juni 2028. Ob es in einzelnen Ortsteilen ein Wärmenetz geben kann, steht also noch nicht fest. Den Zuschuss der Gemeinde von 1.000 Euro für Wärmepumpe oder Pelletheizung gibt es derzeit nur über eine Warteliste.
Fällt eine alte Heizung vorher aus, muss trotzdem schnell entschieden werden. Wir halten für Ihre Häuser fest, wie alt die Anlagen sind, holen rechtzeitig Angebote ein und bereiten in einer Eigentümergemeinschaft den Beschluss so vor, dass die Bundesförderung nicht verloren geht.